Mario Ebert
Elektrotechnik

Die Gedanken sind [NOCH] frei ...

 

Beitrag 6: Service oder Wüstenlandschaft

Ja, auch ich möchte selbst alle elektronischen Neuerungen einbauen, ausprobieren und sinnvoll nutzen.

So sinnvoll die Glühlampe im selten genutzten Kellerabteil ist, so sinnvoll kann es sein, bestimmte Technik mit professioneller Unterstützung einzubauen.  

Ich bin der Meinung, es ist richtig und notwendig dem Kunden nicht nur die Vorteile von technischen Neuheiten zu präsentieren, sondern als Fachberater auch die Nachteile zu benennen.

 

Dass die Technik dem Kunden sehr viel mehr abverlangt, als das normale Schulwissen hergibt, finde ich teilweise bedenklich. Schon bei einem ganz normalen Bewegungsmelder kann ich falsch kaufen oder Stunden mit Einstellen verbringen.

Oder, mal sich schnell die schönste Lampe fürs Wohnzimmer ausgesucht und nachher festgestellt, dass die Technik den zu großen Raum nicht ausleuchten kann oder der bläuliche Farbton sich aufs Gemüt schlägt oder der Dimmer die Leuchtmittel nicht bedienen kann oder ….

Ja klar, da gibt es Elektropersonal welches behilflich ist.

Nutzen Sie diesen Service?

Oder kaufen Sie billig, weil´s ja auch funktioniert?

 

Nein natürlich halten die Billigteile nicht immer so lange, ja natürlich brummt die spartanische Elektronik in den Billiggeräten. Geht ja auch nicht anders, sonst wäre es ja nicht so günstig.

Wie: "Teuer ist nicht immer gleich besser"? Ja, auch das stimmt zum Teil!

 

"Nur Anstöpseln und Betreiben“ wird präsentiert, dies funktioniert jedoch nicht immer gleichermaßen gut. Wer zum Beispiel im eigenen Heimnetzwerk seine Geräte nicht richtig zuweist, der kann dann mal nicht drucken oder nicht telefonieren. Und ja, meistens funktioniert´s, bis das Smartphone sich mit der festen IP-Adresse des Druckers gleicht und so weiter und so fort


5 Punkte für den Profibesuch:

1.)    Ich benötige komplexe Elektrik und kenne mich nicht damit aus!

2.)    Ich möchte einen Geldbetrag investieren, den ich nicht in kurzer Zeit dafür nochmals ausgeben möchte!

3.)    Ich kann mir vorstellen ein oder mehrere Markenprodukte zu verwenden!

4.)    Ich bin mir nicht sicher, ob ich den Artikel selbst anschließen oder in Betrieb nehmen kann!

5.)    Ich brauche grundsätzlich eine gute Beratung!

Und, haben Sie einige Fragen mit „Ja“ beantwortet?

Na, dann nutzen Sie Ihre guten Elektrofachbetriebe 😊

 

(2018-04-15 von Mario Ebert)

Beitrag 5: Mal schnell eine Steckdose setzen!

 

 

Wer kennt nicht die Aufgabe: "Mach mir da mal schnell eine Steckdose hin!"

Im bestem Fall dauert das 15 Minuten. Da der beste Fall in der Praxis leider nur 1 Prozent ausmacht, wird es in den anderen 99 Prozent länger dauern.

Mal ganz abgesehen von der Materialbestellung, Stunden schreiben und Dokumentation der Messwerte, spielen noch viele andere Faktoren eine Rolle.

Auch möchte ich darauf hinweisen, das sowas nicht der "beste Spezi" sondern eine Elektrofachkraft (im Sinne der VDE-Norm) machen muss. Strom kann tödlich sein und zum Brand führen! 

 Hier ein kleiner Auszug, aus dem was die geschulte Elektrofachkraft beachten sollte:

 

  • Darf ich nach den Vorgaben der anfragenden Person überhaupt die Arbeiten durchführen, und ist diese zur Auftragserteilung berechtigt?
  • Was für eine Art "STECKDOSE" soll denn installiert werden (Schutzkontaktsteckdose, AP/UP/IP/Farbe/Hersteller/Leistung)?
  • Was wird denn an die Steckdose angeschlossen?
  • Kann ausgeschlossen werden, dass die Steckdose verkehrt genutzt wird?
  • Welche Art von Gebäudenutzung liegt vor (Brandschutz, medizinisch genutzte Räume, EDV-Anlagen, Ex ...)?
  • Welches Netzsystem liegt vor?
  • In welchem Raum soll die Steckdose angebracht werden, vielleicht auch im Außenbereich?
  • Was für Schutzorgane müssen eingebaut oder vorhanden sein?
  • Muss ich evtl. ältere Schutzorgane auswechseln oder anpassen?
  • In welcher Höhe, Abstände soll/darf denn die Steckdose montiert werden?
  • Wo und wie ist die Zuleitung zu verlegen und wo kann ich sie anschließen?
  • Welcher Untergrund ist vorhanden?
  • Können beim Bohren nicht sichtbare Dinge beschädigt werden (andere Leitungen, Wasserrohre, Lüftungsrohre ...)?
  • Muss ich auf die Gebäudehülle acht geben (Dichtheit, Luftwechsel)?
  • Und all die anderen "KLEINIGKEITEN" ...

 

So, das Ding ist dran!!!

  • Was muss ich alles messen (Isolation, "Durchgängigkeit" der Leiter - insbesondere Schutzleiter, Spannung - evtl. Spannungsfall bei Belastung, Schleifenimpedanz - Netzinnenwiderstand und die sich daraus ergebenden Kurzschlussströme für das richtige Schutzorgan, Auslösezeit des FI, Auslösestrom des FI, Berührungsspannung, Neutralleiterstrom, Schutzleiterstrom, evtl. zusätzlicher Potentialausgleich, ...)?
  • Wer sich die Werte nicht merken kann, der sollte dann doch seinen Prüfzettel nehmen und noch die anderen Checkpunkte abarbeiten (Kostenstelle, Verteilernummer, Stromkreisnummer, Vorsicherungswerte, Reduzierfaktoren, Leitungs-/Kabeltyp, Art des Anschlusses, Art der Arbeit z.B. Neuinstallation, ...)
  • Soll/muss die Steckdose beschriftet werden?
  • Ist das neue Betriebsmittel fachgerecht im Schaltplan eingetragen?
  • Habe ich den Nutzer eingewiesen (evtl. muss durch den Betreiber der neue RCD regelmäßig ausgelöst werden)?

 

Aufräumen und Arbeitsstelle säubern nicht vergessen!

Wiederholungsprüfungen ansprechen.

Tätigkeitsnachweis schreiben und unterschreiben lassen.  

Und als Hausaufgabe sollte jetzt noch das verbrauchte Material nachbestellt werden.

Das Werkzeug darf für den nächsten Kunden auch sauber sein.

Rechnung schreiben. 

Und wenn alles geklappt hat, dann war nicht´s einfacher wie "Ne Steckdose anbringen". 

(2015-11-24 von Mario Ebert)

 

Beitrag 4: Blitzschutz / Überspannungsschutz / Fundamenterder

 

Blitzschutz (VDE 0185 – 305)

Blitzschutzsysteme bestehen grundsätzlich aus:

„Äußerem Blitzschutz“

  • Fangeinrichtung
  • Ableitungen
  • Erdungsanlage

„Innerem Blitzschutz“

  • Einhaltung des Trennungsabstandes
  • Blitzschutz-Potentialausgleich
  • Der Innere Blitzschutz muss das Auftreten gefährlicher Funkenbildung innerhalb des Gebäudes verhindern.

Die Ausführung des Inneren Blitzschutzes ist für alle Schutzklassen grundsätzlich gleich.

Der Blitzschutzpotentialausgleich ist herzustellen:

  • mit dem Metallgerüst der baulichen Anlage,
  • mit den Installationen aus Metall,
  • mit den äußeren leitenden Teilen und
  • mit den Einrichtungen der Energie- und Informationstechnik

 

Die Wartung der Blitzschutzanlage muss regelmäßig durch eine Blitzschutzfachkraft durchgeführt werden. Hierbei unterteilt sich die Prüfung in Sichtprüfung und Umfassende Prüfung mit Messung.

Schutzklasse I und II: Sichtprüfung - 1 Jahr / Umfassende Prüfung 2 Jahre

Schutzklasse III und IV: Sichtprüfung - 2 Jahre / Umfassende Prüfung 4 Jahre

 

SPD Typ: 1, 2, 3 (surge protective device) ist gleich

ÜSE Typ: 1, 2, 3 (Überspannungsschutzeinrichtungen)

Das Schutzkonzept für die Ableitung besteht aus 3 Stufen:

Ableiter Typ 1: Blitzschutz (Grobschutz)

Ableiter Typ 2: Überspannungsschutz (Mittelschutz)

Ableiter Typ 3: Geräteschutz (Feinschutz)

Je nach Netztyp und den vorhandenen Gegebenheiten (z.B. vorhandene Blitzschutzanlage etc.), kommen je nach Hersteller unterschiedliche Ausführungen zum Einsatz (z.B. Kombigeräte).

 

Überspannungsschutzgeräte vom Typ 1

müssen in der Lage sein, Blitz-Teilströme der Wellenform 10/350 Mikrosekunden mehrmals zerstörungsfrei zu führen. Diese ÜSE vom Typ 1 werden Blitzstrom-Ableiter genannt. Aufgabe dieser Schutzgeräte ist es, ein Eindringen von zerstörenden Blitz-Teilströmen in die elektrische Anlage eines Gebäudes zu verhindern.

 

Überspannungsschutzgeräte vom Typ 2

werden zum Schutz vor Überspannungen eingesetzt. Ihr Ableitvermögen liegt im Bereich von einigen10 kA (8/20 Mikrosekunden).

Die maximal zulässige Dauerspannung wird mit 275 – 280 V angegeben! (Achtung bei der Isolationsmessung)

Fehlt die ÜSE Typ 1 besteht beim Auftreten starker Stoßströme die Gefahr, dass die ÜSE Typ 2 ihre Schutzaufgabe nicht erfüllen kann und zerstört wird.

Bei Gebäuden mit äußerem Blitzschutz und hohen Anforderungen an den Überspannungsschutz sollen alle ÜSE vorzugsweise an den Grenzen der Blitzschutzzonen installiert werden.

Im Allgemeinen ist es zweckmäßig, die ÜSE Typ 2 im Endverteiler (z.B. Wohnungsverteiler oder Maschineneinspeisungsschaltschrank) anzuordnen.

 

Überspannungsschutzgeräte vom Typ 3

sind das letzte Glied im Blitz- und Überspannungsschutz-System in Anlagen der Energietechnik und stellen den Endgeräteschutz dar.

Hauptaufgabe des an dieser Stelle eingesetzten Schutzgerätes vom Typ 3 ist der Schutz gegen Überspannungen, die zwischen L und N im elektrischen System auftreten. Hierbei handelt es sich insbesondere um Schaltüberspannungen.

 

Fundamenterder

Der Fundamenterder ist ein leitfähiges Teil im Gebäudefundament das im elektrischen Kontakt mit der Erde steht und über die Haupterdungsschiene mit der elektrischen Anlage verbunden wird. Somit ist der Fundamenterder Bestandteil der elektrischen Anlage gemäß der Niederspannungsanschlussverordnung (NAV).

Das Herzstück der elektrischen Schutzmaßnahmen darf natürlich nur von befähigten Personen oder unter deren Anleitung errichtet werden. Die fachgerechten Messungen und Installationen sind Bestandteil der geforderten Dokumentation (auch Bildmaterial).

Der Fundamenterder dient dazu, eine Verbindung zur Erde herzustellen, die:

  • für die Erfüllung von Schutzmaßnahmen in der elektrischen Anlage geeignet ist;
  • Erdfehlerströme und Schutzleiterströme zur Erde führen kann, ohne dass eine Gefahr durch thermische, thermomechanische oder elektromechanische Beanspruchungen und durch elektrischen Schlag, hervorgerufen durch diese Ströme, entsteht;

wenn erforderlich, auch für Funktionsanforderungen geeignet ist.

Der Fundamenterder/Ringerder ist mit der Haupterdungsschiene zu verbinden.

Der Fundamenterder verbessert die Wirksamkeit des Schutzpotentialausgleichs.

 

Wird ein Ringerder außerhalb der Gebäudefundamente errichtet, ist ein zusätzlicher Funktionspotentialausgleichsleiter zur Potentialsteuerung innerhalb der Gebäudefundamente notwendig.

Die Aufgaben einer Erdungsanlage bezogen auf den Blitzschutz sind:

  • Ableiten des Blitzstroms in den Erdboden;
  • Potentialausgleich zwischen den Ableitungen;
  • Potentialsteuerung in der Nähe der Wände der baulichen Anlage;
  • Einfangen des Blitzstroms bei Ausbreitung längs der Erdbodenfläche

(Der Fundamenterder und der Ringerder Typ B erfüllen alle diese Aufgaben. Die Strahlen- oder Tiefenerder Typ A erfüllen nicht die Forderung nach Potentialausgleich und Potentialsteuerung.

Die Verlegungstiefe und die Art der Erder müssen so sein, dass die Auswirkung der Korrosion, der Austrocknung und der Frostwirkung reduziert werden und damit der Erdungswiderstand stabilisiert wird.

Wird ein Betonfundament aus bautechnischen Gründen mit einem erhöhten Erdübergangswiderstand ausgeführt, so ist der Fundamenterder in Erde zu verlegen, er wird dann als Ringerder bezeichnet.

Maschenweite 10x10m mit Blitzschutz und 20x20m ohne Blitzschutz

  • schlagzähe Kunststoffbahnen
  • Glasschaumschotter
  • Stahlfaserbeton als Fundamentmaterial (Einbringung ohne Bewehrung)
  • zusätzlich eingebrachte, kapillarbrechende, schlecht elektrisch leitende Bodenschichten z.B. Recyclingmaterial

 

Anmerkung:

Der Blitzschutz, wie auch der Überspannungsschutz wird bei einigen Gebäuden vorgeschrieben.

Um einen Blitzeinschlag gezielt zu lenken und die dabei auftretenden Gefährdungen möglichst gering zu halten, empfiehlt sich in vielen Fällen eine Blitzschutzanlage.

Um die Auswirkungen in selbst von kilometerweit entfernten Blitzeinschlägen beherrschen zu können, ist ein Überspannungsschutzkonzept dringend anzuraten. Nur hierdurch "kann" wirkungsvoll bei Gewitter mit Blitzeinschlag die elektrische Installation geschützt werden.

Ein richtig installierter Fundamenterder ist hierbei "ein ganzes Leben" lang im Dauer-Einsatz.

 

Die vorgenannte Darstellung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit der Informationen.

(2015-10-04 von Mario Ebert)

Beitrag 3: Neue Effizienzklassen für Asynchronmotoren

In der Europäischen Union wurde die IEC 60034-30-1 (DIN EN 60034-30-1:2014) verabschiedet. Ziel soll es sein, den Energieverbrauch und den C02 Ausstoß weiter zu reduzieren.

 

Neuere Motoren sind bezeichnet als:

IE1- Standard Efficiency

IE2- High Efficiency

IE3- Premium Efficiency

IE4- Super Premium Efficiency

Ältere Motoren sind als EFF3- Standard / EFF2- Wirkungsgradverbessert / EFF1- Hocheffizient bekannt. (Hier ist die Bezeichnung genau anders herum.)

 

Ab dem 01.01.2015 dürfen bei Neuanlagen nur noch IE2-Motoren mit Frequenzumrichter oder IE3-Motoren von 7,5 - 375 kW eingesetzt werden.

Ab dem 01.01.2017 gilt dies auch für IE3-Motoren oder IE2-Motoren mit FU von 0,75 - 375 kW.

Ausnahmen gibt es allerdings für verschiedene Spezialanwendungen, als auch Umgebungstemperaturen und Betriebshöchsttemperaturen oder die verschiedenen Schaltbetriebe. Eine Verschärfung (Reduzierung) der Ausnahmen wurde in der aktuellen Version 2014 vorgegeben.

 

Durch die verbesserten Motoren und der abgeänderten Bauweise, müssen die hier eingesetzten Bauteile entsprechend ausgewählt und eingestellt werden. Der Einbau eines effizienteren Motors ohne Anpassung der älteren Bauteile kann unerwünschte Folgen haben. Hier steht Ihnen der geschulte Fachbetrieb oder die Hersteller zur Verfügung.

Die Betriebskosten sprechen grundsätzlich für einen Austausch eines alten oder defekten Motors gegen ein effizienteres Modell. Die Amortisationszeit liegt hier je Anwendungsfall schon bei unter einem Jahr.

(2015-08-15 von Mario Ebert) 

Beitrag 2: Fachkräftemangel oder die 12 Fragezeichen

Haben Sie schon bemerkt, dass die Bewerbersuche auf eine freie Stelle schwieriger geworden ist? Oder ist es für Sie kein Problem ausreichend und qualifizierte Bewerber ohne überzogene Gehaltsvorstellungen zu finden?

Viele Unternehmen haben hier zu kämpfen!

Wer ausbildet hat vielleicht die selben Probleme, genügend junge Bewerber zu finden, welche ja heute alle studieren wollen. Ob hier die Eltern Schuld sind, weil Sie ständig zu Hause rumjammern wegen dem Stress an der Arbeit und so? Ob hier die Unternehmen Schuld sind, weil Sie in der Vergangenheit immer weniger ausbilden ließen, oder bei einigen Unternehmungen der Profit die einzige Vorstellung von Erfolg darstellen soll? Ob hier die Politik Schuld ist, weil nicht genügend Betreuungsplätze da sind und das Kindergeld so mickrig ausfällt? Ob hier der Wahn nach "Geiz ist geil" nicht die Preise drückt und die kleinen Unternehmen immer stärker ums Überleben kämpfen müssen?

Egal! Wir brauchen ausreichend und ausreichend qualifizierte Mitarbeiter. Oder wofür stehen alle Leitsätze und Werbeversprechen?

Was meinen Sie, wie können Sie Ihre Mitarbeiter motivieren und so zu einem Prima-Klima beitragen?

Wertschätzen Sie die Arbeit Ihrer Mitarbeiter. Nein, nicht unbedingt durch eine Lohnerhöhung. Die Freude über mehr Geld ist bald verpufft und grundsätzlich bleibt die Motivation da wo sie ist. Und seien wir doch mal ehrlich dem motivierten Arbeiter noch mehr abverlangen geht irgendwann nicht mehr und bei den unmotivierten Mitarbeitern, bekommen diese Personen von Ihnen wirklich mehr Geld? Und warum eigentlich stellen Sie unmotivierte Mitarbeiter ein? Ach, so die werden erst unmotiviert - ja warum denn das?

Manche Unternehmen koppeln die Bezahlung an Ihre Erträge oder Erfolge. Dies ist grundsätzlich mal nicht schlecht, wenn das richtig umgesetzt wird.

Richtig gute Unternehmen setzen Ihre Mitarbeiter nach Ihren Fähigkeiten ein, und wenn einer organisieren kann und will, warum steht er dann am Fließband?

Setzen Sie konkrete und erreichbare Ziele. Loben Sie, aber sprechen Sie die Fehler auch offen an - natürlich im 4 Augengespräch und nicht vor der gesamten Belegschaft. Führen Sie Weiterbildungen und Schulungen durch. Sie können sich vorstellen, dass diese Zeit sinnvoll investiert ist, wenn Fehler nicht immer wieder gemacht werden und es einen Lerneffekt gibt. Die beste Werbung sind doch immer noch die eigenen zufriedenen Mitarbeiter und natürlich Ihr perfektes Produkt.

Reden Sie mit Ihren Mitarbeitern, und denken Sie daran:

"Ihre Mitarbeiter arbeiten mit Ihnen an einer gemeinsamen Sache"

(2015-07-12 von Mario Ebert)

Beitrag 1: Rauchwarnmelder

Die gesetzliche Pflicht zur Installation und Nachrüstung von Rauchwarnmeldern holt schön langsam alle ein. Die in den verschiedenen Bundesländern unterschiedlich geregelten Vorgaben tragen nicht unbedingt zur Klarheit bei.

Grundsätzlich ist festzuhalten, dass in den Schlafräumen, Kinderzimmern und Fluren eine Pflicht zur Installation besteht.

Hier "Rauchwarnmelder retten Leben" sind die unterschiedlichen Regelungen aufgeführt.

 

Wer schon einmal in der Küche etwas auf dem Herd "vergessen" hat, der weiß, dass in der Küche ein spezieller Melder auch sehr nützlich sein kann. Hier gibt es viele unterschiedliche Systeme z.B. zur zeitlichen Abschaltung (15 Minuten) beim Braten von Pfannkuchen.

 

Die Installation einer Brandmeldeanlage (mit Zentrale und Aufschaltung zur Feuerwehr) in einer kleineren Gewerbeeinheit oder einem Privathaushalt ist nicht unbedingt wirtschaftlich und auch selten gefordert.

Zwischen den Rauchwarnmeldern für private Haushalte und Brandmeldeanlagen sind die Gefahrenmeldeanlagen positioniert. Hier kann man neben der Gefahr "Brand" weitere Situationen überwachen (Gas, Wasser, Außenhaut des Gebäudes, Innenraumüberwachung, Sabotageüberwachung, Überfallmeldung usw.).

Für die jeweiligen Anwendungsfälle gelten natürlich auch entsprechend die jeweiligen Normen, welche grundsätzlich im privaten und gewerblichen Bereich anders gestaltet sind.

Die Positionierung und Aufteilung der Melder, die Vernetzung via Leitung oder Funk sollte dem elektrotechnischen Fachmann überlassen werden.

Mit dem Zeichen "Q" sind alle Rauchwarnmelder gekennzeichnet, welche alle 15 vorgegebenen Prüfkriterien erfüllen. Bitte hierauf achten.